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1990 in Vobarno von Luigi Bigoloni, einem jungen Unternehmer aus Brescia, gegründet, etablierte sich Manital von sofort an als führendes Unternehmen im Sektor für Klinkengarnituren. Zu verdanken hat es dies seiner neuen Philosophie, die aus der Leidenschaft für Design und aus der Liebe zum kleinsten Detail eine erfolgreiche Strategie machte. Geheimer Bestandteil seines Erfolges ist die Fähigkeit, sich einem innovativen Stil anzupassen, der unter Maßstäben von Ausgesuchtheit und Eleganz, technischen Anforderungen verschiedener Länder kultiviert wird und somit unterschiedlichste Ansprüche und Bedürfnisse zufrieden stellt. Ausländische Märkte nehmen die Produkte von Manital seit dessen Gründung mit Enthusiasmus an und machen ca. 80% des Gesamtumsatzes aus: England und Spanien scheinen besonders das innovative Design der Klinkengarnituren zu schätzen und geben dem Markt einen entscheidenden Anstoß, was das Unternehmen aus Brescia auf dessen derzeitige Niveaus bringt. Und so exportiert Manital heute seine eigene Produktion in vier verschiedene Kontinente und ist mit seinen Verkäufen konstant in 66 Ländern der Welt vertreten. Ein grundlegendes Element für den internationalen Erfolg dieses "Made in Italy" ist die entstandene enge Zusammenarbeit des Unternehmens mit den besten Designern, die auf dem italienischen und europäischen Markt vertreten sind. Und so haben im Laufe der Jahre verschiedene Professionisten Einfluss auf den Geschmack und die technische Fähigkeit genommen, so wie Davide Mercatali, mit dem Manital im Jahr 1991 die Erfolgsmodelle Luna und Leva sowie 1993 die Klinken Fly und Bohème auf den Markt brachte; aus dem Studio Manital stammen hingegen die Modelle Orchidea und Veronica von 1992. Die Designerin Dorina Camusso verlieh wiederum 1994 dem Modell Le Mans ihre Handschrift, während Simon Quick das Modell Daytona entwarf; 1994 ist außerdem das Jahr, in dem Manital konsistent in die Entwicklung einer neuen Lackieranlage investierte und dem Unternehmen somit eine weitere Qualitätssteigerung in der Verarbeitung der eigenen Produkte brachte. 1995 beginnt hingegen die Zusammenarbeit mit dem Studio von Maurizio Giordano und Roberto Grossi, dem im Laufe der Zeit das Design von 12 Klinken, darunter das Modell Giada, anvertraut wird. Im selben Jahr kommt die Klinke Petra nach dem Design von Valentina Downey auf den Markt. 1996 ist dagegen das Jahr, in dem viele Prozesse der Verarbeitungsphasen dank der Einführung einer robotergesteuerten Bürstenmaschine neben einem halbautomatischen Assemblage-Verfahren automatisiert werden. Auch die Phase in der Lagerhaltung wird nachfolgend durch ein computergesteuertes System optimiert... eine Reihe an Vorkehrungen, die es Manital ermöglicht, den Zeitaufwand zur Herstellung der Klinken zu senken, ohne jedoch nicht an Produktqualität zu verlieren. Die mehrfach ausgezeichnete Klinke Amleto fand 2003 hingegen ihre Inspiration in der exzellenten architektonischen Kompetenz des Projektierungsbüros Sottsass Associati, doch es waren noch zahlreiche weitere Designer, die mit den Jahren am Wachstum und an der Expansion des Unternehmens beitrugen, wie Mauro Artusio, Tita Cusatelli, Itamar Harari, Mario Mazer, Paolo Pedrizzetti und das Studio Hotlab. 2009 ist das Jahr, in dem sich ein neues Konzept etabliert - für die Klinke als hochwertiges Einrichtungselement werden kostbare Materialien wie Leder oder Swarovski-Kristalle verarbeitet, die in den Modellen Polaris und Slim Anwendung finden. Qualität und Stil vereinen sich so kontinuierlich mit dem Wunsch auf Neues und zu experimentieren und ermöglichen Manital, seiner Zeit stets voraus zu sein. Immer ein Schritt voraus! Doch nicht nur. Auf Exzellenz und Differenzierung setzend, wurde eine Philosophie geschaffen, die nach Eurispes unter den hundert Erfolgsfällen des Systems in Italien aufgenommen wurde. |

